Vital Relations stellt eFOOD Monitor vor - Aktuelle Studie beleuchtet Ernährungstrends und -themen im Netz

Mai 2013 – Auf welchen Plattformen tummeln sich Nutzer zu Themen wie Essen und Ernährung? Welche relevanten Themen werden diskutiert? Was wissen Nutzer über Ernährung und wie hoch ist das Vertrauen in die Produkte der Lebensmittelindustrie? Was sind die Motive der Informationsbeschaffung? Und vor allem was bedeutet dies für die Kommunikation der Ernährungsindustrie? Diesen Fragen haben sich die Vital Relations und die azionare GmbH in einer gemeinsamen Studie zu Ernährungsthemen in sozialen Netzwerken gestellt. Das Ergebnis: mit nahezu 900.000 relevanten Beiträgen innerhalb eines Jahres zeigt sich ein enormes und allgegenwärtiges Interesse an den Themen Essen, Ernährung und Lebensmittel. Der eFOOD Monitor liefert detaillierte Informationen von denen Industrie, Hersteller und andere Interessengruppen rund um das Thema Essen und Ernährung profitieren.

Verbraucherwünsche erkennen und bedienen
Schnell wird klar: neue Richtlinien bei der Lebensmitteldeklaration, irreführende Bezeichnungen von Inhaltsstoffen und immer wieder auftretende Lebensmittelskandale heizen die Diskussionen im Netz an. Sie sind immer wieder Gegenstand öffentlicher Diskussionen und stellen die Lebensmittelindustrie vor neue Herausforderungen. Denn das "Netz vergisst nicht". Themen wie Zusatzstoffe, Ersatzstoffe, Deklaration, Nährstoffverteilung und Lebensmittelsicherheit spielen im Zusammenhang mit Clean Labeling eine besondere Rolle. Unter dem Aspekt Convenience werden vor allem Themen wie Fast Food, Preis versus Qualität, Regionalität und Saisonalität diskutiert. Auffällig in diesem Zusammenhang ist der zum Teil sehr hohe Wissensstand der Nutzer. Dabei deckt sich das "Online-Verhalten" jedoch nicht immer mit der Realität. "Einerseits ist es erstaunlich, über welch hohes Wissen Nutzer verfügen, wenn es beispielsweise um den Unterschied diverser Bio-Siegel oder gesundheitsrelevanter Inhaltsstoffe von Lebensmitteln geht. Andererseits verzeichnen wir eine deutliche Zunahme an ernährungsbedingten Erkrankungen. Das theoretische Wissen scheint im "echten" Alltag nicht angekommen zu sein", wundert sich Nadja Fischel, Diplom-Oecotrophologin und Mitglied der Geschäftsleitung der Vital Relations.

Auswirkungen auf die Kommunikation der Ernährungsindustrie
Wie sich diese Erkenntnisse gezielt für die Kommunikation nutzen lassen, zeigt der eFOOD Monitor eindrucksvoll - mit Hilfe von Social Media Monitoring lassen sich Trends, Meinungen, Kritik und relevante Themen präzise ermitteln und frühzeitig verarbeiten - durch gezielte Kommunikationsmaßnahmen im On- und Offlinebereich. Ein entscheidender Faktor ist dabei, Verbraucher als mündige Konsumenten anzusprechen, gezielt Informationen zu vermitteln und vor allem theoretisches Wissen anschaulich und praxisnah in den Alltag zu übertragen. Bedingungen für einen vertrauensvollen Dialog mit Verbrauchern sind Ehrlichkeit, Offenheit und Glaubwürdigkeit. "In Zeiten von Lebensmittelskandalen und steigender Verbraucherskepsis ist es besonders wichtig, die relevanten Themen und Trends rund um Ernährung zu erkennen. Social Media Analysen können ein Weg sein, diese frühzeitig zu erfassen. Um Produkte, Marken und Unternehmen aus der Ernährungsindustrie erfolgreich und glaubwürdig im Gesundheitsmarkt zu positionieren, ist es besonders wichtig, alle Anspruchsgruppen bedarfsgerecht und auf Augenhöhe zu bedienen. Der Verbraucher verfügt über ein hohes Wissen, fordert gezielt den Dialog und braucht praxisnahe Informationen zum "anfassen", die es ihm ermöglichen, theoretisches Wissen in das reale Leben einfließen zu lassen", so Fischel weiter.

Kontakt
Dipl. Oec. troph. Nadja Fischel
Tel. +49 211 51 60 45-200
E-Mail: nadja.fischel@vital-relations.de